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Die Ausstellung läuft noch bis zum 4. August 2010.
Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg
Öffnungszeiten Mo-Fr 9.00 –17.00 Uhr und nach Vereinbarung (0951-86810)
An der Pforte können die Bilder sowie Karten und Kalender 2011 erworben
Noch bis zum 4. August 2010 können Sie die neuen Arbeiten von Sylvia Wolff
im Bamberger Bistumshaus anschauen.
Als kleine Einführung zur Ausstellung möge an dieser Stelle die
Eröffnungsrede von Regens Martin Emge stehen:
„Im Herzen ein Fluß – der Titel klingt mystisch, mystisch wie das Werk der
Künstlerin selbst. Wer sich auf Sylvia Wolff einlässt, wird zunächst
behutsam berührt und Bild um Bild tiefer hinein geführt in geheimnisvolle
und lebensfroh wirkende Welten. Ihre Farben und Texte entfalten eine Kraft,
der man sich einfach nicht entziehen kann. Die Dynamik dieser Arbeiten mit
Pastellkreide scheint aus einem jenseitigen Herzen zu fließen. Ein Fluss,
der mitreißt und zu Herzen geht, das eigene Herz durchströmt und nicht eher
ruhen lässt, bis er sich in Liebe ganz verströmt, um mit der ewigen Liebe
eins zu werden.
Das ist dieses Gefühl, das nicht mit tausend Worten und nicht mit tausend
Bildern zu malen ist. Im Herzen ein Fluß, das ist einfach mehr als alles.
Das ist Liebe. Aus reiner Liebe geschenkte und sich schenkende Liebe.
Frei nach Ezechiel (47) ein Gnadenfluss. Dieser Prophet, der von einem neuen
Bund und einem neuen Herzen träumt, sieht in einer Vision, Wasser unter der
Tempelschwelle hervorquellen. Es wird zum Bach und Fluß und Segensstrom für
alle, die mit dem Heiligen und dem Gott, der die Liebe ist, in Berührung
kommen.
Im Herzen ein Fluß ist mehr als eine Bildausstellung.
Im Herzen ein Fluß ist die Geschichte einer Frau, die nach 10 Jahren auf der
weltlichen Theaterbühne, in Jerusalem die Bühne des Christentums entdeckt.
Durch Fügung findet Frau Wolff in einem Kloster die nötige Muße, biblische
Geschichten zu lesen. Und sie entdeckt diesen Fluss im eigenen Herzen,
diesen Liebesstrom aus dem Herzen Jesu, der ihre Sehnsucht stillt. Im Jahr
2000 getauft, beginnt ein neuer Abschnitt ihrer Malerei. Sakraler und
biblischer, von der Liebe Gottes durchdrungen, - einfach mystischer. Die
bunten Farben der Blumen des Feldes auf dem Berg der Seligpreisungen, das
Rot des Lammes, das sein Blut für uns vergießt, das Feuer der Liebenden in
den Augen sich begegnender Menschen, das tiefe Blau des Meeres der Sehnsucht
nach Heimat und Ewigkeit.
Mein besonderer Dank gilt der Galerie Chlodwig Selmer, insbesondere der
Galeristin, Fr. Martina Lohaus-Selmer. Sie hat in gewissenhafter Arbeit
diese Kunstausstellung vorbereitet. Ihre Galerie will mit namhaften
zeitgenössischen Künstlern Freude in die Welt bringen. Das kann ihr mit
diesen Werken wirklich gelingen.
Lassen Sie sich berühren. Entdecken Sie selbst diesen Fluss im eigenen
Herzen.“
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